Silicon-Spritzguss

Tauchen mit Flüssigsilicon
Mit Flüssigsiliconen von WACKER SILICONES wurde jetzt eine neuartige Tauchermaske produziert. Der Sportartikel setzt neue Maßstäbe im Bereich Weich-Weich-Verbundspritzguss.

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Die neue Tauchermaske wurde mit Flüssigsiliconen von WACKER produziert.
Der Markt für Sportartikel hat seine eigenen Gesetze: Zu jeder Saison muss etwas Neues in die Geschäfte. Meist erschöpfen sich Neukreationen wegen des Termindrucks nur in Farbvariationen und leicht geänderten Designs.
Die italienische Traditionsfirma Mares hat sich für einen anderen Weg entschieden: Sie hat ihre Tauchermaskenserie „X-Vision“ jetzt mit einer Aufsehen erregenden Technologie, genannt „Liquidskin“, produziert.

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Die zwei Spritzaggregate der Flüssigsiliconmaschine arbeiten in eine Form. Ein Roboter entnimmt schließlich den fertigen Maskenkäfig.
Zweikomponenten-
Spritzguss
Der Siliconteil der Tauchermaske besteht aus zwei verschiedenen transparenten Farben. Ungewöhnlich zwar, aber aus gutem Grund: Denn das Silicon, das direkt an der Haut anliegt, muss weich und anschmiegsam sein, das Silicon des restlichen Käfigs dagegen hart und stabil.
Deshalb kamen die Produktentwickler auf eine Zweikomponenten-Siliconmaske, hergestellt im Weich-Weich-Verbundspritzguss mit Flüssigsilicon.

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Die Zweikomponenten-Siliconmaske wird im Weich-Weich-Verbundspritzguss mit Flüssigsilicon hergestellt.
Serientaugliches 2K-Siliconteil
Eine extrem anspruchsvolle Lösung, denn: Im Vergleich zum Hart-Weich-Verbund birgt der Weich-Weich-Spritzguss andere Schwierigkeiten. Zwar müssen die Kunststoffexperten keine Rücksicht auf temperaturempfindliche Verbundpartner nehmen, da die beiden beteiligten Silicone in der Hitze vulkanisieren.
Doch es gibt auch kein hartes Teil mit unveränderlicher Geometrie, das überspritzt werden kann, sondern nur ein nachgiebiges. Aber die Entwicklungsarbeit war von Erfolg gekrönt: Sie mündete im ersten echten Silicon-Silicon-2K-Teil, das in Serie ging.