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Ein Fall für Silicone

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Ein Fall für Silicone
Ein Fall für Silicone

Überall, wo Energie erzeugt, transportiert und verbraucht wird, sind Silicone von WACKER im Einsatz.
Wetterfestigkeit, UV-Stabilität und chemische Beständigkeit von Siliconen sind dabei besonders gefragt. Etwa in der Photovoltaik, der Erzeugung von Strom aus Sonnenlicht: Photovoltaikmodule sind intensiver Strahlung, aber auch Nässe und starken Temperaturschwankungen ausgesetzt. Siliciumhalbleiter und andere empfindlichen Komponenten der Module müssen deshalb gut geschützt werden.
Als Einbettungsmaterial dafür eignet sich GENIOMER®, ein neues Hybridpolymer von WACKER, besonders gut:
Es ist nicht nur stabil, sondern hoch transparent, elektrisch isolierend und sorgt für eine hohe Stromleistung über die gesamte Lebensdauer des Moduls. Zudem lassen sich Photovoltaikmodule mit diesem Material kontinuierlich und damit kostengünstiger herstellen.
Siliconbeschichtete Hochleistungsisolatoren lassen Wasser zusammen mit Schmutzteilchen abperlen. So lassen sich gefährliche Überschläge verhindern.

Sicherer Stromfluss – Isolatoren

In Überlandleitungen und Umspannwerken sorgen Isolatoren für sicheren Stromtransport. Ein häufiges Problem sind dabei so genannte Kriechströme. Diese entstehen im Verbund von Feuchtigkeit und Schmutz und können zu Ableitströmen führen, die wiederum die gefürchteten Überschläge verursachen. Sicherungen lösen aus und unterbrechen die Stromversorgung – im Extremfall für ganze Regionen.
Siliconisolatoren sind für ihre Aufgabe besonders gut gerüstet. WACKER-Silicone der POWERSIL®-Reihe sind hydrophob, weisen also Wasser ab. Dieser Effekt wird sogar auf Schmutzteilchen übertragen. Der Reinigungsaufwand sinkt im Vergleich zu herkömmlichen Isolatoren aus Glas oder Porzellan.
Weitere Pluspunkte sind die Langlebigkeit und das geringe Gewicht von Siliconkautschuken. Auf diesem Gebiet baut WACKER auf mehr als 30-jährige Erfahrung – „ein Vorteil, den unsere Kunden besonders schätzen“, wie Technischer Service-Manager Dr. Hans-Jörg Winter betont.
Ventiltürme in einer Hochspannungs- Gleichstromübertragungs- Konverterstation mit einem Durchführungsisolator im Vordergrund.

Brandschutzkabel

In Flughäfen, Bahnhöfen oder Tunnels – überall wo sich viele Menschen aufhalten – sorgen Brandschutzkabel für zusätzliche Sicherheit. Denn hier hätte ein Brand besonders verheerende Folgen – wie im Flughafen Düsseldorf 1996, als 17 Menschen starben.
Vorsorglich wurde das neu gebaute Terminal dort nun mit Spezialkabel ausgerüstet, die mit dem flammfesten Siliconkautschuk ELASTOSIL® ummantelt sind. Bei Temperaturen über 1.000 Grad Celsius verbrennt dieses Material zu ungiftigem Siliciumdioxid, das sich als isolierende, keramische Schicht um das Kabel legt.
Die Stromleitung funktioniert weiter – und ebenso Notbeleuchtung, Alarmanlagen und Lüftung. Da die Herstellung heute rasch und kostengünstig möglich ist, werden solche Brandschutzkabel zunehmend Standard.

Photovoltaik

Stromleistung, die 2006 weltweit durch Photovoltaik erzeugt wurde: 2,54 Gigawatt (ein Zuwachs von 40 Prozent gegenüber 2005)

Anteil am Stromverbrauch in Deutschland 2006: weniger als 1 Prozent; Zuwachs jährlich: 750 Megawatt neu installierte Leistung.

Im Jahr 2030 werden voraussichtlich 300 Gigawatt Strom durch Photovoltaik erzeugt. (Daten des Bundesverbands Solarwirtschaft e.V. und des Europäischen Photovoltaik-Industrieverbands EPIA)

Brandschutzkabel

Brandschutzkabel mit WACKER-Siliconen erfüllen alle wichtigen internationalen Normen, zum Beispiel E90 nach DIN 4102.

Diese Norm verlangt, dass das Kabel noch bei Temperaturen bis zu 1.000 Grad Celsius 90 Minuten lang funktionstüchtig bleibt.

Die so genannte UL 2196 des unabhängigen US-Prüfinstituts Underwriter Labaratories verlangt einen der härtesten Sicherheitstests der Welt:
zweistündiges Erhitzen auf fast 1.100 Grad Celsius, anschließendes „Abschrecken“ mit Wasser unter Hochdruck.

Leuchtende Glühbirnen zeigen an, dass die Kabel halten. ELASTOSIL® R 503/75 hat den Test mit Bravour bestanden.