Hybridantriebe
Einstieg in die Elektromobilität
Der Hybridantrieb bildet einen ersten Schritt auf dem Weg zur emissionsfreien Mobilität. Dabei unterstützt eine kompakte, leistungsstarke elektrische Maschine den Verbrennungsmotor. Die meisten der gegenwärtig in Serie gebauten Hybridfahrzeuge basieren auf dem Parallelhybridkonzept. Darin können der Verbrennungsmotor und die elektrische Maschine einzeln oder auch zusammen für den Vortrieb sorgen. Auch die in Schweinfurt ansässige ZF Sachs AG, ein führender Hersteller von Antriebs- und Fahrwerkkomponenten, konzentriert sich darauf.
Antriebsstrang des Audi Q5 hybrid quattro: Der Audi Q5 hybrid quattro ist als Vollhybrid in der Lage, phasenweise rein elektrisch zu fahren. Der Elektromotor mit einer Leistung von 40 kw wirkt je nach Fahrsituation und Anforderung als Antriebsmotor, Generator oder Anlasser.
Antriebsstrang des Audi Q5 hybrid quattro: Der Audi Q5 hybrid quattro ist als Vollhybrid in der Lage, phasenweise rein elektrisch zu fahren. Der Elektromotor mit einer Leistung von 40 kw wirkt je nach Fahrsituation und Anforderung als Antriebsmotor, Generator oder Anlasser.
„Der Parallelhybridantrieb ist vergleichsweise kostengünstig und lässt sich am leichtesten realisieren, wenn ein Automobilhersteller von seinen herkömmlich motorisierten Modellen ausgehen will. Dabei ist es wichtig, den Hybridantrieb möglichst einfach in das bestehende Fahrzeugkonzept integrieren zu können“, sagt Diplomingenieur Frank Kewes, der bei der ZF Sachs AG für den Aufbau und den Betrieb der Hybridmodul-Fertigungsanlage zuständig ist.
Roboter in der Fertigung bei ZF Sachs.
Roboter in der Fertigung bei ZF Sachs.
Hohe Temperaturen: für Silicone kein Problem
Weil die Leistungsdichten hoch sind, entstehen im Inneren der elektrischen Maschine hohe Temperaturen von bis zu 200 Grad Celsius. „Die hohen Temperaturen machen den Einsatz von Siliconprodukten erforderlich“, erklärt Frank Kewes. „Wir haben uns für Produkte von WACKER entschieden.“ Bei der Rotorfertigung verwendet ZF Sachs den Siliconklebstoff SEMICOSIL® 988 ein, bei der Statorfertigung den Siliconkautschuk ELASTOSIL® RT 705 und das Siliconharz SILRES® H62C. Dadurch erhält die Maschine einen perfekten Feuchtigkeits- und Wasserschutz, was eine dauerhaft sichere und zuverlässige Funktion garantiert: „Die Maschine funktioniert selbst dann ohne Kurzschluss, wenn sie in Salzwasser getaucht wird“, betont Frank Kewes.
DynaStart®, elektrische Maschine für Pkw. Diesen Startergenerator entwickelte ZF Sachs speziell für Parallelhybridlösungen.
DynaStart®, elektrische Maschine für Pkw. Diesen Startergenerator entwickelte ZF Sachs speziell für Parallelhybridlösungen.
Für kompakte leistungsstarke Elektromotoren sind Silicone die Materialien der Wahl, wenn es ums Kleben, Abdichten, Schwingungsdämpfen und um elektrisches Isolieren geht. Anders als vergleichbare organische Materialien behalten vernetzte Siliconprodukte ihr Eigenschaftsprofil dauerhaft in einem sehr breiten Temperaturbereich.
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