Die WACKER SCHOTT Solar GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der Wacker Chemie AG (München) und der SCHOTT Solar AG (Alzenau), hat heute in Jena ein neues Werksgebäude eingeweiht, in dem künftig Siliciumkristalle für Photovoltaik-Anwendungen hergestellt werden. Nach nur neunmonatiger Bauzeit übergab Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus gemeinsam mit Udo Ungeheuer, Vorstandsvorsitzender der SCHOTT AG, den Schlüssel des Werkes an die Geschäftsführer von WACKER SCHOTT Solar. Das neue Gebäude, das nun schrittweise mit den erforderlichen Produktionsanlagen ausgestattet wird, ist wesentlicher Bestandteil des laufenden Ausbauprogramms von WACKER SCHOTT Solar für die Herstellung von Solarwafern aus multikristallinem Silicium. Bereits zum Ende des laufenden Jahres soll die Gesamtkapazität 275 Megawatt erreichen. Bis zum Jahr 2012 will das Unternehmen seine Fertigungskapazität schrittweise auf ein Gigawatt steigen. Am Standort Jena sind dafür in Summe Investitionen von über 300 Millionen Euro vorgesehen, durch die voraussichtlich mindestens 700 neue Arbeitsplätze entstehen.