Bayern stellt in der diesjährigen 45. Wettbewerbsrunde die meisten jungen Forscher und darf zwölf herausragende Projekte zum Bundeswettbewerb schicken. Dieser findet vom 13. bis 16. Mai in Essen statt.
Bei einem Festakt im Deutschen Museum, München, zeichneten heute Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und der Vorstandsvorsitzende der Wacker Chemie AG, Dr. Rudolf Staudigl, die Landessieger aus. „Nicht nur die globalen Aufgaben verlangen Erfindungen in Naturwissenschaft und Technik“, sagte WACKER-Chef Rudolf Staudigl. „Auch unser Unternehmen kann nur langfristig bestehen, wenn wir immer wieder neue, bessere Produkte und Produktionsverfahren entwickeln. Und dies verdanken wir unseren Naturwissenschaftlern und Ingenieuren. WACKER ist daher der Wissenschaft verpflichtet.“ Kultusminister Ludwig Spaenle zeigte sich beeindruckt von Projekten der jungen Wissenschaftler: „Die Fragen, die die jungen Leute im Wettbewerb bearbeitet haben, betreten Neuland. Sie stellen in einem vertrauten Zusammenhang eine neue Frage. Und dadurch entdecken sie eine neue Welt in der alten.“
Die Gewinner des Landeswettbewerbs Jugend forscht 2010 sind:
Arbeitswelt:
Thema: Der Sicherheitsschraubstock
Robert Gottschalk (17) , Rainer Leithel (17) und Tobias Schneider-bauer (20)
Regionalwettbewerb Oberpfalz
Biologie:
Thema: Blühende Schönheiten als Heilmittel – Storchschnabelgewächse im Test
Andreas Ammer (18), Kerstin Dörner (19)
Regionalwettbewerb München Nord
Thema: Handys und Hodengewebszellen
Rebekka (20) und Tamara Buck (20)
Regionalwettbewerb Oberpfalz
Chemie:
Thema: Kräuter- und Gewürzbiere
Lukas Kerner (19)
Regionalwettbewerb Oberpfalz
Geo- und Raumwissenschaften:
Thema: Flechten als Klimaarchive
Florian Schober (18)
Regionalwettbewerb Niederbayern
Thema: Sonne statt Quarz! Entwicklung einer minutengenauen Sonnenuhr
Martin Dehn (18)
Regionalwettbewerb Unterfranken
Mathematik/Informatik:
Thema: Teilbarkeitsregeln für Terme der Form z^((z+1)^n) + (-1)^z
Matthias Heinlein (19)
Regionalwettbewerb Augsburg
Physik:
Thema: Flattertacho
Felix Engelmann (18), Björn Miksch (17), Simeon Völkel (19)
Regionalwettbewerb Oberpfalz
Thema: Präzise Messung des Erdmagnetfeldes mit einer selbstgebauten Messapparatur
Stefan Groha (18), Felix Keidel (18)
Regionalwettbewerb Unterfranken
Technik:
Thema: Akustisches Radar
Thomas Körber (17), Patrick Stief (17), Julian Vogel (18)
Regionalwettbewerb Oberfranken
Thema: Einsatz physikalischer Messsensoren zur Genauigkeitsverbesserung von GPS
Robert Schaller (19)
Regionalwettbewerb Oberfranken
Thema: Meerwasserentsalzungsanlage
Felix Forster (17), Hubert Speckbacher (16), David Wagner (17)
Regionalwettbewerb Oberbayern Ost
Einen Sonderpreis des bayerischen Kultusministers erhielt Maximilian Reif (14) mit seinem Projekt „Train-Alarm – Der Ortswecker für die Hosentasche“ (Regionalwettbewerb Augsburg).
Ein Pressebild der Siegerehrung steht ab ca. 15.00 Uhr unter der Internetseite www.jugend-forscht-bayern.de , Rubrik Presse, zur Verfügung.
Über Jugend forscht
Der Wettbewerb Jugend forscht (kurz: Jufo) ist der größte europäische Jugendwettbewerb im Bereich Naturwissenschaften und Technik, der besonders Leistungen und Begabungen in diesen Bereichen fördert. Im Jahr 2010 feiert der 1965 vom damaligen Stern-Chefredakteur Henri Nannen initiierte Wettbewerb sein 45-jähriges Jubiläum. Veranstalter des alljährlich stattfindenden Wettbewerbs „Jugend forscht“ ist die Stiftung Jugend forscht e.V. Die Ausrichtung der einzelnen Regional- und Landeswettbewerbe erfolgt zusammen mit Patenunternehmen, der Bundeswettbewerb wird jährlich wechselnd bei einem der Patenunternehmen ausgetragen. Der Landeswettbewerb Jugend forscht Bayern findet vom 22. bis 25. März 2010 im Deutschen Museum in München statt. Patenunternehmen ist in diesem Jahr die Wacker Chemie AG.
Weiterführende Informationen über den Landeswettbewerb Jugend forscht Bayern finden Sie unter www.jugend-forscht-bayern.de .