Wachstumsmarkt Bauindustrie:
Die Bauindustrie hat die Krisenjahre überwunden und ist laut Veröffentlichungen von führenden Marktforschungsinstituten in 2011 mit etwa 2% global gewachsen. Für das Jahr 2012 wird ein Wachstum von >3% und damit ein Gesamtmarktvolumen von mehr als 6 Billionen US-Dollar weltweit prognostiziert. Weiterhin wird davon ausgegangen, dass das Wachstum in den einzelnen Regionen noch deutlich unterschiedlich ausfallen wird, begleitet von regionalen Unsicherheiten, wie z.B. der Schuldenkrise einzelner Euroländer und einer möglichen Abkühlung des Immobilienmarktes in China. Dennoch herrscht Optimismus, laut langfristigen Prognosen wird Indien vom neunten Platz in der internationalen Baubranche auf den dritten Platz vorrücken und damit gleich hinter China und USA stehen. Länder wie China, die USA, Indien, Indonesien, Russland und Brasilien werden für das Hauptwachstum in der weltweiten Baubranche bis zum Jahr 2020 maßgeblich gesehen, da Bevölkerungswachstum, schnelle Urbanisierung und ein starkes wirtschaftliches Wachstum die Schlüsselfaktoren in der Baubranche sind. Der größte Markt der Bauindustrie wird bis 2020 der Wohnungsbau sein, der Anteil des Infrastrukturbaumarktes jedoch zunehmen. Alle Daten weisen auf ein kurzfristiges wie auch langfristiges hohes Wachstum in den Schwellenländern hin.
Die Bauchemie, mit einem geschätzten Anteil von mehr als 30 Milliarden US Dollar und einem durchschnittlichen Wachstum von 5% pro Jahr, macht das Bauen wirtschaftlicher, hilft Energie einzusparen, verbessert die Funktionalität und Optik von Baumaterialien, trägt zur Sicherheit bei und hilft schnell und effizient zu bauen. WACKER kann mit innovativen Produkten im Spezialchemiebereich (Polymers & Silicones) in ausgewiesenen Wachstumsfeldern wie z.B. Sanierung, Wärmedämmung und Abdichtungssystemen überproportional partizipieren.
Mit einer weltweiten Präsenz von Produktionsstandorten, globalem Vertriebsnetzwerk und technischen Kompetenzzentren in den Regionen schafft Wacker Kundennähe auch in diesen sogenannten Entwicklungsmärkten, damit ergeben sich für Wacker weitere Chancen auch im Neubau und bei Infrastrukturmaßnahmen.